Ratgeber
Finanzhilfen für pflegende Angehörige
Redaktion · 25.03.2021

Gute Pflege kostet nicht nur Kraft. Foto: Steve-Buissinne / Pixabay
Neben neu in Kraft getretenen Gesetzen wurden unter anderem auch Förderbudgets erhöht. 2021 ergeben sich folgende Möglichkeiten, die pflegende Angehörige unbedingt nutzen sollten:
> Der Pflege-Pauschalbetrag wird von 924 Euro auf bis zu 1.800 Euro erhöht. Ab 2021 kann zudem schon ab Pflegegrad 2 eine außergewöhnliche Belastung steuerlich abgesetzt werden.
> Seit Jahresbeginn können wieder KfW-Zuschüsse für die Barrierereduzierung im eigenen Zuhause beantragt werden. Die Fördermittel wurden auf 130 Millionen Euro erhöht.
> Ungenutzte Entlastungsbeträge aus dem Jahr 2020 können noch bis 30.06.2021 rückwirkend genutzt werden. Durch Corona kann der Betrag aktuell flexibler eingesetzt werden.
> Wichtig: Noch bis vorläufig 31.03.2021 gelten Corona-Sonderregelungen. Sie sollen pflegende Angehörige in dieser Situation stärker unterstützen. Wofür die einzelnen Hilfen genutzt werden können, hat der Verband Pflegehilfe in einer Grafik zusammengefasst.
Infografik: Verband Pflegehilfe
Der Verband Pflegehilfe bietet Beratung täglich von 8 bis 20 Uhr unter 06131 / 26 5 20 32 an. Weitere Informationen bietet die Verbands-Internetseite: www.pflegehilfe.org.
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Tags: Barrierefreiheit , Pflege in Köln , pflegende Angehörige
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